Simbabwe

Projekt Simbabwe         Kinderheirat verhindern

In Simbabwe ist die Frühverheiratung besonders verbreitet:

34 % der Mädchen heiraten noch bevor sie 18 Jahre alt sind. Meist folgt auf die Hochzeit schon bald eine Schwangerschaft.

Weil der Körper der Mädchen jedoch oft noch nicht ausreichend entwickelt ist, geht die Schwangerschaft und Geburt nicht selten mit schweren Komplikationen einher.

Hinzu kommt, dass die meisten Mädchen als Folge der Heirat die Schule abbrechen, was wiederum ihre Chancen auf eine Berufsausbildung und ein eigenes Einkommen senkt.

 

Die Kinderheirat ist eine gravierende Verletzung der Menschenrechte:

Mit diesem Projekt sollen Mädchen gestärkt werden, selbst bestimmen zu können, ob, wen und wann sie heiraten.

Das Projekt

Es wird in jeweils 5 Bezirken der Distrikte Mutare und Mutasa in der Provinz Manicaland in Simbabwe umgesetzt.

Zur direkten Zielgruppe in den Projektgebieten zählen 25.600 Schülerinnen und Schüler.

Die Maßnahmen:

– Aufbau und Unterstützung von Kinderschutzstrukturen

– Berufsorientierung und zweite Bildungschancen für 70 Mädchen

– Schulung von 128 Lehrkräften zur Betreuung von Kinderclubs an 64 Projektschulen

– Einrichtung von 10 sicheren Räumen für gefährdete Mädchen

Die Projektlaufzeit ist von Mitte 2016 bis Mitte 2019 geplant, und soll  unter Beteiligung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ca. 700.000 € umfassen.

 

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.